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Devolo Magic 1 Mesh WiFi mini 2-1-3 Multiroom Kit (CH)

Devolo Magic 1 Mesh WiFi mini 2-1-3 Multiroom Kit (CH)

Produktebilder:

Devolo Magic 1 Mesh WiFi mini 2-1-3 Multiroom Kit (CH)
WLAN überall zu Hause
Artikel-Nr.: 26082133
Hersteller-Nr.: 8573

Mesh WLAN grenzenlos – das ist devolo Magic 1 WiFi. Surfen Sie im ganzen Haus, mit phänomenalen 1200 Mbit/s. Tunen Sie Ihr Home-Office und arbeiten Sie, wo Sie wollen, zauberhaft sicher und stabil. Geniessen Sie komfortables HD-Streaming vom Tablet aus, lagfrei und ohne Ruckler. Oder tauchen Sie via Smartphone in Online-Games ab, in atemberaubender Geschwindigkeit. Mit dem WLAN-Verstärker devolo Magic 1 WiFi werden Sie zum Magier. Zaubern Sie los!

Hier ist im wahrsten Sinn Magie im Spiel, denn devolo Magic verwandelt Ihr Zuhause im Nu in einen futuristischen Multimedia-Tempel, der heute schon für übermorgen bereit ist. Und bietet spürbar einfach so viel mehr – mehr Geschwindigkeit, mehr Stabilität, mehr Reichweite, mehr Internetvergnügen. Gemeinsam die Welt zu Ihnen nach Hause holen und magische Momente erleben.

Home Office
Arbeiten Sie im Sommer auf dem Balkon, im Winter im Wohnzimmer, morgens in der Küche und abends im Dachgeschoss. Mit devolo Magic 1 WiFi folgt Ihre Workstation Ihnen überallhin, absolut verlässlich und zauberhaft sicher. Per Tablet, Smartphone, Laptop oder PC.

HD-Streaming
Die neuesten Blockbuster auf dem Tablet streamen, während neben Ihnen die Tochter im Internet surft oder der WG-Kumpel Online-Games zockt – mit Magie ist alles möglich. Erleben Sie Filme in bester HD-Qualität, klötzchenfrei und ohne lästige Ruckler. Einfach zurücklehnen und geniessen!

Surfen im ganzen Haus
Bringen Sie das Internet in jede Ecke Ihres Zuhauses. Der magische WLAN-Verstärker von devolo sorgt dafür, dass Sie vom Hobbykeller bis zum Gartenhaus nach Herzenslust surfen und streamen können. In mehreren Räumen gleichzeitig, traumhaft stabil und mit fabelhaften 1200 Mbit/s.

Technische Daten

Inhalt / Farbe
Anzahl Geräte3 Stück
Geräte Typ1x Basis, 2x Erweiterung
Anzahl Erweiterungen1 Stück
Geräte InfosEinsatz als Basis oder Erweiterung
Farbeweiss
Funktionen
BasisAccess Point, Powerline, Mesh Basis
ErweiterungPowerline, Mesh Satellit
System BackhaulPowerline
Erweiterungen max. pro Basis8 Stück
Funktion InfosFunktion je nach Gerätenutzung
Anschlüsse Basis
LAN Anzahl1 Stück
LAN Typ1x 10/100 Mbps
Anschlüsse Erweiterung
LAN Anzahl1 Stück
LAN Typ1x 10/100 Mbps
Geschwindigkeit
Wireless300 Mbps
LANEthernet
Powerline1200 Mbps
Standards
WirelessWiFi 4 (802.11n), WiFi 3 (802.11g), WiFi 2 (802.11a), WiFi 1 (802.11b)
MeshDevolo Magic
Band / Radio2.4 GHz
PowerlineHomeGrid G.hn

Datenblatt

Datasheets_devolo_Magic_1_WiFi_mini_de_CH.pdf  Datasheets_devolo_Magic_1_WiFi_mini_de_CH.pdfDatasheets_devolo_Magic_1_WiFi_mini_fr_CH.pdf  Datasheets_devolo_Magic_1_WiFi_mini_fr_CH.pdfDatasheets_devolo_Magic_1_WiFi_mini_it_CH.pdf  Datasheets_devolo_Magic_1_WiFi_mini_it_CH.pdf

Zubehör

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G.hn und das Rätsel um den Punkt
Von Alex am 19.05.2020
Ich habe das Produkt im Rahmen eines Gewinnspiels im Februar 2020 gewonnen mit der Auflage, eine ehrliche Produktbewertung zu verfassen.
Nach mehrwöchigem Einsatz möchte ich im Folgenden meine Eindrücke zusammentragen:

Auspacken
Das Produkt kommt in einer kompakten weissblauen Schachtel daher mit schickem Aufdruck. Dieser verspricht nichts weniger als "Streaming, Gaming, Home-Office - so stabil wie nie zuvor". Zudem soll es sich dabei um den kleinsten MAGIC Adapter handeln mit bis zu 1200 Mbit/s Gschwindigkeit - was in etwa 150 MByte/s entspricht.
Auch soll das Multiroom Kit Plug & Play sein - worauf ich später noch zu sprechen komme.

Die Packung beinhaltet einen "MAGIC 1 LAN 1-1" Adapter sowie zwei "MAGIC 1 WiFi mini" Stecker. Dazu kommt eine Installationsanleitung und ein paar Sicherheitsbestimmungen sowie ein weisses 100 MHz Cat.5e Netzwerkkabel von schätzungsweise etwa 2 m Länge.

Einrichten
Die Installationsanleitung ist als eine Art Quick-Start Guide formuliert, welche einen sogleich zum Download der zugehörigen "devolo Home Network App" im App Store / Google Play auffordert oder alternativ die "devolo Software" für Mac / Windows / Linux herunterladen lässt. Ich habe mich für die App (Android) entschieden.
Ich gehe die Einrichtungsschritte kurz chronologisch durch:
1. Nach dem Download wird man in der schriftlichen Anleitung im ersten Schritt darauf hingewiesen, das Gerät direkt an der Steckdose und nicht über ein Verlängerungskabel zu betreiben.
2. Man muss sich nun den WiFi Schlüssel des devolo Magic WiFi mini-Adapters notieren
3. Nun muss man beide mini-Adapter in eine freie Wandsteckdose einstecken -> nach ca. 1 Minute leuchtet das "Haus"-Symbol auf beiden Adaptern weiss statt rot
4. Erst jetzt steckt man den devolo Magic LAN-Adapter (sprich den grossen der drei Adapter mit der durchgeführten Steckdose vorne drauf) in eine weitere Steckdose ein und verbindet diesen (mit dem beigelegten) LAN Kabel mit dem bestehenden (Internet-)Router
5. Die Verbindung zwischen den drei Adaptern wird automatisch verschlüsselt, was durch blinkende weisse LEDs an allen Adaptern angezeigt wird
6. Nach maximal 3 Minuten steht die verschlüsselte Verbindung zwischen den drei Adaptern. Nun leuchten alle LEDs permanent weiss.
7. Jetzt kann die WLAN-Verbindung auf den gewünschten Clients (Smartphone, Tablet, PCs, etc.) eingerichtet werden.
8. OPTIONAL kann nun mittels integrierter MESH-Technologie das devolo WiFi mit dem Router zu einem zusammenhängenden Netzwerk verbunden werden, sodass ein und dieselbe SSID im gesamten Haus/Wohnung verwendet werden kann.
9. Die beiden kleineren WiFi Adapter wieder aus den Steckdosen ziehen und herunterfahren lassen. Danach einen einzelnen WiFi Adapter wieder einstecken und ca. 1 Minute warten, bis die "Haus"-LED weiss leuchtet
10. Kurz die "Haus"-Taste am WiFi mini-Adapter drücken, danach sollte diese weiss blinken. Nun den WPS-Taster des bestehenden WiFi-Routers innerhalb von 2 Minuten drücken.
11. Wenn die "Haus"-LED permanent weiss leuchtet sollte der Vorgang FÜR BEIDE WiFi-Adapter abgeschlossen sein.
12. Diese können nun an beliebigen Steckdosen im Haus platziert werden und sollten sich nahtlos ins bestehende WiFi integriert haben

In der Installationsanleitung folgen nun noch Informationen über die Zustände der LEDs und was diese bedeuten.

Persönlich hielt ich die Installation für verbesserungsfähig. Man muss a) genau darauf achten, in welcher Reihenfolge man die Adapter einsteckt. Ich würde erwarten, dass man alle einfach im Haus verteilt und sich diese dann von selbst finden.
Und b) muss man für die MESH-Technologie die in Schritten 1-7 durchgeführte Installation quasi noch mal löschen, um dann das System noch einmal neu und ein wenig anders einzurichten. Wenn ich von vorne herein ein MESH-Netzwerk mit bestehendem WiFi Passwort anstrebe: Wieso habe ich dann nochmal die sechzehn(!)-stellige Buchstabenkombination im zweiten Schritt abgeschrieben?
Ein "Switch" am Anfang der Anleitung wäre sinnvoll, welcher einen auf die relevanten Seiten bringt, sofern man sich für die eine oder andere Variante entscheidet (autonomes oder MESH Netzwerk).

Geschwindigkeitstest PowerLan
Ausgangslage war der Wunsch, unseren Hobbyraum im Keller ans Netzwerk der Wohnung anzubinden. Am liebsten per LAN-Kabel oder gar Glasfaser, was jedoch am zu engen, zu voll beladenen und vor allem viel zu langen und sich noch um den Liftschacht herum windenden Installationsrohr vom Verteilerkasten zum Hobbyraum scheiterte …
Da keine Garantie bestand, dass PowerLAN überhaupt über diese Strecke funktionieren würde (Wohnung -> Verteilerkasten Wohnung -> Hauptvrteilkasten im Keller -> Hobbyraum) wollte ich auch nicht einfach 200 Franken ins Blaue investieren, um dies herauszufinden. Daher hatte ich mich kurz zuvor für eine 50 Franken PowerLAN Lösung von tp-Link entschieden (TL-PA7017).
Zu meiner Freude funktionierte die Verbindung nach simplem Einstecken der beiden Geräte tadellos - Eine optimale Voraussetzung um herauszufinden, ob die teurere Variante von devolo mit ihrer viel gepriesenen "G.hn-Technologie" effektiv auch die bessere Leistung erzielt.

Test Setup:
Ich habe verschiedene Verbindungskonfigurationen vorbereitet und nacheinander mit beiden Adapter-Systemen getestet (devolo vs. tp-Link). Die beiden Endgeräte waren einerseits mein QNAP TS-435A NAS, welches auf einer Samsung SSD läuft und von dort auch die Dateien sendete und empfing. Auf der anderen Seite stand ich mit meinem HP Spectre x360 Notebook Typ 15-ch060nz.
Um einigermassen konstante Messverhältnisse zu schaffen loggte ich mich mit einem Gastbenutzer ein und deaktivierte die mir ersichtlichen Prozesse, welche im Hintergrund allenfalls das Netzwerk noch zusätzlich auslasten könnten. Dann startete ich den vom NAS bereitgestellten Speedtest in der "QSync"-App und testete jede der Verbindungskonfigurationen drei mal. Im Anschluss bildete ich den Durchschnitt der drei Messungen sowohl im Up- als auch Download.

Das bestehende Netzwerk wird von einem MESH-Verbund aus drei tp-Link Deco M5 gestellt. Zwei davon befinden sich in der Wohnung, wobei das Hauptgerät direkt am Internet-Router hängt und der zweite Knoten via WiFi angebunden ist. Der dritte Adapter ist im Keller via LAN-Kabel an den tp-link PowerLAN Adapter angeschlossen.
Zudem wurde die Wohnung vom Vorbesitzer mit einer sternförmigen Netzwerkverkabelung von RdM ausgestattet, welche sich jedoch leider die Netzwerkkabel mit den Telefonkabeln teilt und somit an den Netzwerkdosen jeweils nur 100 Mbit/s zur Verfügung stellt. Die von mir teilweise nachträglich eingezogenen Kabel und Dosen unterstützen 1000 Mbit/s über Cat7.
Die PowerLAN Adapter wurden jeweils an allen drei zur Verfügung stehenden Phasen einzeln gemessen. Ich konnte bei beiden Systemen jedoch keinen signifikanten Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Phasen feststellen. Daher gebe ich hier jeweils nur die Werte für eine Phase an.
Insgesamt wurden 69 Einzelmessungen durchgeführt. Dort, wo die WiFi-Verbindung nicht den Flaschenhals in der Gesamtverbindung darstellt, habe ich lediglich Messungen mit LAN-Verbindung zwischen Laptop und PowerLan-Adapter durchgeführt. Ansonsten hätte sich der Aufwand nahezu verdoppelt - mit quasi denselben Messresultaten.

Folgende Liste zeigt die zusammengefassten Messungen und den Vergleich zwischen den beiden PowerLan-Systemen. Alle Angaben sind in Megabyte pro Sekunde [MB/s]:

Block 1: Infrastruktur
Messreihe 1: NAS <-> Haupt-Deco M5 WiFi <-> Laptop // Up: 35.22 | Down: 55.09
Messreihe 2: NAS <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> Laptop // Up: 75.64 | Down: 78.96
Messreihe 3: NAS <-> 1 Gbit LAN Hausverkabelung <-> 1 Gbit Switch im Verteilerkasten <-> 100 Mbit Hausverkabelung <-> Laptop // Up: 11.33 | Down: 11.27

Block 2: PowerLAN innerhalb der Wohnung
Messreihe 4: NAS <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> tp-Link AV1000 <-> PowerLan innerhalb der Wohnung <-> tp-Link AV1000 <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> Laptop // Up: 31.48 | Down: 29.97
Messreihe 5: NAS <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> devolo LAN 1-1 <-> PowerLan innerhalb der Wohnung <-> devolo WiFi mini <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> Laptop // Up: 11.28 | Down: 10.99
Messreihe 6: NAS <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> devolo LAN 1-1 <-> PowerLan innerhalb der Wohnung <-> devolo WiFi mini <-> WiFi <-> Laptop // Up: 8.45 | Down: 8.86

Block 3: PowerLAN in den Keller an verschiedenen Steckdosen
Messreihe 7: NAS <-> 1 Gbit LAN Hausverkabelung <-> 1 Gbit Switch im Verteilerkasten <-> 100 Mbit Hausverkabelung <-> tp-Link AV1000 <-> PowerLAN in den Keller an Dose 1 <-> tp-Link AV1000 <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> Laptop // Up: 3.74 | Down: 3.53
Messreihe 8: NAS <-> 1 Gbit LAN Hausverkabelung <-> 1 Gbit Switch im Verteilerkasten <-> 100 Mbit Hausverkabelung <-> devolo LAN 1-1 <-> PowerLAN in den Keller an Dose 1 <-> devolo WiFi mini <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> Laptop // Up: 2.16 | Down: 3.02

Messreihe 9: NAS <-> 1 Gbit LAN Hausverkabelung <-> 1 Gbit Switch im Verteilerkasten <-> 100 Mbit Hausverkabelung <-> tp-Link AV1000 <-> PowerLAN in den Keller an Dose 2 <-> tp-Link AV1000 <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> Laptop // Up: 0.88 | Down: 1.92
Messreihe 10: NAS <-> 1 Gbit LAN Hausverkabelung <-> 1 Gbit Switch im Verteilerkasten <-> 100 Mbit Hausverkabelung <-> devolo LAN 1-1 <-> PowerLAN in den Keller an Dose 2 <-> devolo WiFi mini <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> Laptop // Up: 0.32 | Down: 1.95

Messreihe 11: NAS <-> 1 Gbit LAN Hausverkabelung <-> 1 Gbit Switch im Verteilerkasten <-> 100 Mbit Hausverkabelung <-> tp-Link AV1000 <-> PowerLAN in den Keller an Dose 3 <-> tp-Link AV1000 <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> Laptop // Up: 5.64 | Down: 7.27
Messreihe 12: NAS <-> 1 Gbit LAN Hausverkabelung <-> 1 Gbit Switch im Verteilerkasten <-> 100 Mbit Hausverkabelung <-> devolo LAN 1-1 <-> PowerLAN in den Keller an Dose 3 <-> devolo WiFi mini <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> Laptop // Up: 4.25 | Down: 6.09

Block 4: Use Case Multiroom-WiFi -> Verbindung in abgelegenes Zimmer
Messreihe 13: NAS <-> Haupt-Deco M5 WiFi <-> Sekundär-Deco M5 WiFi in der Mitte der Wohnung <-> Laptop im Schlafzimmer // Up: 10.17 | Down: 11.71
Messreihe 14: NAS <-> 1 Gbit LAN-Kabel <-> devolo LAN 1-1 <-> PowerLan innerhalb der Wohnung <-> devolo WiFi mini im Schlafzimmer <-> WiFi <-> Laptop im Schlafzimmer // Up: 9.03 | Down: 8.61

Zusammenfassung Tests:
Block 1: Limitierender Faktor der Hausverkabelung ist die 100 Mbit der RdM Verkabelung, welche in etwa ausgereizt werden kann (theoretisch 12.5 MB/s). Im Vergleich zur PowerLAN Verbindung war diese jedoch nie der limitierende Faktor.
Block 2: Das tp-Link System zieht dem devolo deutlich davon. Dies scheint jedoch dem gewählten LAN-Anschluss geschuldet zu sein, welchen devolo bei seinen WiFi mini Adaptern auf 100 Mbit/s limitiert hat, wohingegen das tp-Link mit vollen 1 GB Buchsen aufwarten kann. Das WiFi sollte theoretisch die schnellere Verbindung bringen können. In der Praxis habe ich jedoch noch nie ein WiFi gesehen, welches die Geschwindigkeitsangaben wirklich erfüllt.
Block 3: Es gab deutliche Unterschiede, welche Steckdose im Keller für den Verbindungsaufbau gewählt wurde. Durchs Band musste sich das Devolo-System jedoch vom tp-Link geschlagen geben.
Block 4: Dieser Aufbau war als typischer Use Case für Multiroom-Wifi gedacht - dem eigentlichen Bestimmungszweck des bewerteten devolo Kits. Hierfür habe ich den devolo WiFi mini Adapter im Schlafzimmer an eine Steckdose angeschlossen und mich zum Testen aufs Bett gesetzt. Der Hauptadapter (LAN 1-1) befand sich in der Nähe des Routers und war via Gbit Ethernetkabel dort angeschlossen.
Dadurch muss das WiFi-Signal nicht einmal quer durch die Wohnung, sondern wird vom naheliegenden WiFi mini Adapter via PowerLAN zum Router weitergeleitet. Als Vergleich diente das bestehende MESH WiFi von tp-Link (Deco M5), welches aus Haupt-Deco (via 1Gbit LAN ans Netzwerk eingebunden) und via proprietärem WiFi angebundenem Sekundären Deco M5 besteht, welcher sich in einem Reduit etwa zwischen dem Haupt-Deco und dem für den Test gewählten Schlafzimmer befindet.
Auch in dieser Paradedisziplin musste sich das devolo System jedoch dem bestehenden WiFi geschlagen geben.

App und persönliche Erfahrungen
Die App ist sehr umfassend und man kann jedes Gerät des Systems einzeln anwählen und konfigurieren. Dies macht es für versierte User möglich, sehr umfangreiche Konfigurationseingriffe vorzunehmen. Für mich persönlich muss ein System für den Home-Bereich simpel sein und out of the box funktionieren, weshalb mir die App nicht ganz so sehr zusagt. Sonst kaufe ich mir lieber gleich direkt Profi-Ware. Aber ich denke das ist Geschmackssache.
Noch zu den Adaptern selbst: Der Haupt-Adapter "LAN 1-1" ist ziemlich gross ausgefallen und verfügt zu meinem Erstaunen NICHT über WiFi - Dieses wird lediglich von den beiden "WiFi mini" Adaptern zur Verfügung gestellt. Somit muss man sich gut überlegen, wo man die beiden Stecker platziert, wenn man nicht noch weitere als Zubehör kaufen möchte. Hier hätte es in meinen Augen Sinn gemacht, den grossen Stecker ebenfalls gleich mit WiFi auszustatten, um eine noch grössere Abdeckung im Haus gewährleisten zu können. Jedoch war der Gedanke wohl, dass man den Stecker in der Nähe des bestehenden Routers platzieren würde und dort somit kein weiterer Access Point notwendig wäre.
Dafür verfügt der grosse Adapter über eine zusätzliche "Durchreiche" der Steckdose an der Front, damit man diese nach wie vor weiter benutzen kann. Hier liegt jedoch die Krux: Bei einer Dreifachdose, wie sie in schweizer Wohnungen oft zu finden ist, überdeckt der Stecker alle drei Steckplätze und lässt somit nur noch die Nutzung der eigenen integrierten Frontdose zu. Dies, weil der Stecker hinten am Gerät für diesen Anwendungsfall verkehrt herum positioniert ist (resp. die Dreierdosen eigentlich falsch rum gebaut sind). Leider kann man den Stecker nicht rotieren und die Verwendung eines Verlängerungskabels oder Winkelsteckers reduziert die Verbindungsqualität.
Auch kann im Gegenzug die integrierte Dose nicht per App geschaltet werden. Dies wäre zum Beispiel ein grossartiges Goodie gewesen, um diese bittere Pille ein wenig zu versüssen.
Die mini Adapter sind leider ebenfalls gerade ein wenig zu gross dimensioniert, als dass sie auf der schweizer Dreierdose sinnvoll eingesetzt werden können: Auch diese benötigen zu viel Platz und lassen das Einstecken eines anderen Gerätes oder Verlängerungskabels nicht mehr zu. Hier gehen also trotz kompakterer Bauweise sogar alle drei Dosen verloren - wohingegen beim tp-Link Adapter daneben nach wie vor zwei weitere Geräte angesteckt werden können, weil bei diesem der Stecker exzentrisch und nicht genau in der Mitte des Adapters positioniert wurde.
Auch dauert der Verbindungsaufbau beim Einstecken verhältnismässig lange. Ist die Verbindung beim tp-Link in maximal 10 Sekunden aufgebaut dauert dies beim devolo jeweils ca. eine Minute.


Fazit
Alles in Allem finde ich die Idee gut und das Set wird sicherlich so manchem Anwender Freude bereiten, wenn das bestehende Heimnetzwerk z.B. erst aus einem Internetrouter mit WiFi besteht, welches man gerne erweitern möchte.
Mich persönlich haben jedoch drei Dinge enttäuscht, konkret dass
a) die angegebene Geschwindigkeit von "bis zu 1200 Mbit/s" ja weder vom WiFi (Wi-Fi 4/802.11n Standard) noch vom LAN (100 Mbit Standard) überhaupt erfüllt werden kann.
b) sich die relativ teuren Komponenten mit dem hochgepriesenen Ultra-highspeed «G.hn-Standard» vom deutlich günstigeren tp-Link Setup zumindest bei mir zu Hause durchs Band geschlagen geben mussten. Vermutlich war an der Stelle des Punktes zuvor ein "ä" im Namen zu finden.
c) dass man für den Preis von rund 200.- deutlich bessere MESH-Systeme kaufen kann, welche sodann gleich noch eine Router-Funktionalität mit sich bringen, womit man den bestehenden Router ersetzen oder zum Modem degradieren kann und somit nur noch eine Konfigurationsschnittstelle für das gesamte Heimnetzwerk hat. Das devolo Multiroom Kit wird hingegen immer nur eine Ergänzung sein, welche separat konfiguriert werden muss.

Je nach Randbedingungen im Zuhause (z.B. mehrstöckiges Gebäude, wo das WiFi Signal von MESH-Routern zu schwach wird) kann das Set jedoch sicherlich seine berechtigte Nische finden.

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